Berlinische Galerie
Die Berlinische Galerie steht für moderne und zeitgenössische Kunst aus Berlin, ein Museum mit hohem kulturellem Anspruch und internationaler Relevanz.
Aus persönlichem Interesse an Kunst, Gestaltung und Museen habe ich ein freies Rebranding-Projekt entwickelt, das sich kritisch mit dem bestehenden visuellen Auftritt auseinandersetzt.
Ausgangspunkt
Das aktuelle Logo der Berlinischen Galerie wirkt in seiner Formensprache sehr reduziert und statisch. Die Buchstaben „BG“ sind schlicht gesetzt und erinnern in ihrer Anordnung eher an ein chemisches Elementsymbol als an eine lebendige, zeitgenössische Kulturinstitution.
Zudem bietet das bestehende Zeichen nur wenig Flexibilität, um als konsistentes und erweiterbares Logosystem über unterschiedliche Medien hinweg zu funktionieren.
Gestalterische Idee
Ziel meines Entwurfs war es, ein zeitgemäßes, charakterstarkes Logo zu entwickeln, das dem Anspruch eines modernen Museums gerecht wird und gleichzeitig als funktionales System gedacht ist.
Der Fokus lag darauf, die Initialen „BG“ so zu gestalten, dass sie ikonischer, räumlicher und prägnanter wirken, ohne ihre Lesbarkeit zu verlieren.
Vorher
Nachher
Die Struktur der Haupthalle inspirierte die grafische Umsetzung, wodurch das Gebäude selbst als identitätsstiftendes Element im Logo wirkt.
Logosystem
Das neu entwickelte Logodesign versteht sich nicht als statisches Logo, sondern als modulares System, das sich flexibel an verschiedene Anwendungen anpassen lässt, von Ausstellungsplakaten über digitale Formate bis hin zu Leitsystemen und Publikationen.
Durch klare geometrische Proportionen und eine stärkere visuelle Spannung erhält die Marke mehr Präsenz und Wiedererkennbarkeit.
Dank der gestalterischen Flexibilität des neuen Logos, lassen sich die unterschiedlichen Themenfelder der Berlinische Galerie optimal kennzeichnen.
Ob Podcast oder Video, ein integrierter ‘Play-Button’ im Logo signalisiert hier auf einen Blick, dass es sich um hör- oder abspielbare Medien handelt.
Fazit
Dieses freie Projekt ist als gestalterische und konzeptionelle Auseinandersetzung mit der Frage entstanden, wie ein Museum für moderne Kunst heute visuell auftreten kann.
Es zeigt meinen Anspruch, Marken nicht nur ästhetisch zu erneuern, sondern sie strategisch weiterzudenken – mit Blick auf Funktion, Kontext und langfristige Anwendbarkeit.